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In der Zeit der Wende war das Ministerium für Staatssicherheit (MfS) nicht zu halten. Zeitweise gab es am Runden Tisch ? jedoch die Auffassung, dass eine reformierte DDR einen Geheimdienst benötigen würde. Daher wurde das MfS am 17. November 1989 umbenannt in Amt für Nationale Sicherheit (AfNS, im Volksmund analog zur "Stasi" abgekürzt zu NaSi).
Erster und letzter Leiter des AfNS vor der endgültigen Auflösung des Dienstes wurde Generalleutnant ? Wolfgang Schwanitz, zuvor Stellvertreter des Ministers für Staatssicherheit unter dem Minister Erich Mielke.
Am 5. Dezember 1989 trat das Kollegium des AfNS zurück.
Am 14. Dezember 1989 beschloss der Ministerrat die Auflösung des AfNS sowie den Aufbau eines Verfassungsschutzes und eines Nachrichtendienstes der DDR. Einen Monat später jedoch, am 13. Januar 1990, folgte dann der Ministerrats-Beschluss zur ersatzlosen Auflösung des AfNS; vor der geplanten Wahl der neuen Volkskammer sollte kein Verfassungsschutz mehr aufgebaut werden.
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