UdSSR

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Absatz 1Absatz 1

'''UdSSR''', '''Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken''' oder kurz '''Sojwetunion''', 1917 gegründet von den Räten (Sowjets) und eine der vier [[Siegermächte]] des 2. Weltkriegs gegen Hitler-Deutschland, kommunistische Weltmacht und Vormacht innerhalb der Staaten des so genannten [[RGW]], des [[Warschauer Vertrag]]s und des [[Ost-Block]]s.

'''UdSSR''', '''Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken''' oder kurz '''Sojwetunion''', 1922 gegründet, bestehend aus einer Vielzahl von Räte-(Sowjet-)Republiken. Die SU gehört zu den vier [[Siegermächte]] des 2. Weltkriegs gegen Hitler-Deutschland, kommunistische Weltmacht und Vormacht innerhalb der Staaten des  [[RGW]], des [[Warschauer Vertrag]]s und des sogenannten [[Ost-Block]]s.



== Politik in der UdSSR ==

               Politik in der UdSSR          

Absatz 4Absatz 4

**[[Lenin]] (1917-1923)
**[[Josef Stalin]] (bis zu seinem Tode 1953)
**Georgi M. Malenkow (1953-1955)
**Nikolai Bulganin (1955-1958)
**[[Nikita Chruschtschow]] (1958-1964)
**[[Leonid Breschnew]] (1964-1982)
**[[Michail Gorbatschow]] (ab 1985)

**[[Lenin]] (1917-1923: Staatsoberhaupt)
**[[Josef Stalin]] (bis zu seinem Tode 1953: Staatsoberhaupt)
**Georgi M. Malenkow (1953-1955: ?)
**Nikolai Bulganin (1955-1958: ?)
**[[Nikita Chruschtschow]] (1958-1964: Staatsoberhaupt)
**[[Leonid Breschnew]] (1964-1982: Staatsoberhaupt)
**[[Michail Gorbatschow]] (ab 1985: Staatsoberhaupt)

Absatz 12Absatz 12

**Chruschtschow erinnert sich, hrsg. von Strobe Talbott, Rowohlt Verlag, Reinbeck bei Hamburg, 1971

**Chruschtschow erinnert sich, hrsg. von Strobe Talbott, Rowohlt Verlag, Reinbeck bei Hamburg, 1971^^^^

Absatz 15Absatz 15

**Michail Gorbatschow: Perestroika, Die zweite russische Revolution, Eine Politik für Europa und die Welt, München 1987, ISBN:

**Michail Gorbatschow: Perestroika, Die zweite russische Revolution, Eine Politik für Europa und die Welt, München 1987, ISBN:


== Wissenschaft in der UdSSR ==

Nach der [[Oktoberrevolution]] [[1917]] in [[Russland]] und dem Ende des [[1. Weltkrieg]]es, mit dem ersten UdSSR-Staatschef [[Lenin]] und den Räten ([[Sowjet]]s) nahm die wissenschaftlich-technische und wirtschaftliche Entwicklung der [[UdSSR]] einen enormen Aufschwung, ebenso wie sich [[Industrialisierung]], [[Technisierung]] und [[Alphabetisierung]] des zuvor vorwiegend bäuerlich geprägten zaristischen Landes in allen seinen Republiken. ([[Sowjetrepublik]]en)

"Kommunismus gleich Sowjetmacht plus Elektrifizierung", dieser bekannte Ausspruch von Lenin brachte die Ziele der nächsten Jahre zum Ausdruck, die einhergingen mit einem gigantischen Fortschritt in allen Bereichen der sowjetischen Wissenschaften und Technik, deren Leistungen und Ergebnisse am wenigsten noch durch die Elektrifizierung des 230 Millionen-Staates charakterisiert wurden.

Nach der [[Oktoberrevolution]] [[1917]] in [[Russland]] und dem Ende des [[1. Weltkrieg]]es, mit dem ersten UdSSR-Staatschef [[Lenin]] und den Räten ([[Sowjet]]s) nahm die wissenschaftlich-technische und wirtschaftliche Entwicklung der [[UdSSR]] einen enormen Aufschwung, ebenso wie sich [[Industrialisierung]], [[Technisierung]] und [[Alphabetisierung]] des zuvor vorwiegend bäuerlich geprägten zaristischen Landes in allen seinen Republiken. ([[Sowjetrepublik]]en)

"Kommunismus gleich Sowjetmacht plus Elektrifizierung", dieser bekannte Ausspruch von Lenin brachte die Ziele der nächsten Jahre zum Ausdruck, die einhergingen mit einem gigantischen Fortschritt in allen Bereichen der sowjetischen Wissenschaften und Technik, deren Leistungen und Ergebnisse am wenigsten noch durch die Elektrifizierung des 230 Millionen-Staates charakterisiert wurden.

Ungeachtet starker Hemmnisse, wie dem [[Bürgerkrieg]], den [[Dürrekatastrophe]]n in den [[1920er]] Jahren mit Millionen Opfern, und dem [[Stalinismus]] in den [[1930er]] Jahren konnte die [[UdSSR]] nicht zuletzt aufgrund ihrer wissenschaftlich-technischen Entwicklung innerhalb weniger Jahre wirtschaftlich und militärisch zu einer mit [[Deutschland]] und den [[USA]] vergleichbaren Weltmacht werden. Auch im und nach dem 2. Weltkrieg blieb die Sowjetunion bis zu ihrer Auflösung um 1993 eine mit den USA, Frankreich, England, Deutschland und Japan vergleichbare auch wissenschaftlich-technische Großmacht. Trotz des Verlustes von 20-30 Millionen Menschen im 2.Weltkrieg. Dem Krieg fielen auch viele Wissenschaftler, Ingenieure und Techniker zum Opfer, sowie zigtausende Städte und Dörfer, hunderttausende Maschinen, Fabriken, Werke und Anlagen.

Militärtechnische Meilensteine in der Nachkriegszeit waren das [[Wettrüsten]] mit den [[USA]], die atomare, chemische, biologische und konventionelle Aufrüstung mit der [[Atombombe]], der [[Wasserstoffbombe]] und den Atom-[[U-Boot]]en.

*1939 - sogenannter [[Hitler-Stalin-Pakt]]
*1941 - Überfall Deutschlands auf die Sowjetunion
*1945 - Ende des [[2.Weltkrieges]]
*ab 1945 Besatzungsmacht in Osteuropa, der [[SBZ]] bzw. Ostdeutschland



Jedoch die eigentlich bekanntesten historischen Nachkriegserfolge der sowjetischen Wissenschaft sind folgende:

* des ersten Erdsatelliten [[Sputnik]]1 am 4.Oktober 1957, er löste den [[Sputnik-Schock]] aus,
* der ersten Tiere (Hündin [[Laika]] 1957 und Affen)
* und des ersten Menschen, des [[Kosmonaut]]en [[Juri Gagarin]] am 12. April 1961,
* der ersten Frau, [[Valentina Tereschkowa]] 1963,
* 1954 Bau und Betrieb des ersten [[Kernkraftwerk]]s der Welt in [[Obninsk]] bei [[Moskau]] (Leistung 5 Megawatt
* der erste Vorbeiflug am Mond mit Luna 1 1959
* Bau und Betrieb des ersten Kernkraftwerkes der Welt (bei Moskau, Leistung 5000 kW)
* die erste harte und weiche Landung auf dem [[Mond]] mit der unbemannten Sonde Luna 2 1959 
* die erste unbemannte Rückführung von Mondgestein Luna 16 und Luna 20
* das erste unbemannte Roboterfahrzeug auf dem Mond (Lunochod 1)
* der erste Austieg eines Menschen in den Weltraum,
* die erste Mondumrundung mit Foto von der [[Mondrückseite]] mit Luna 3 1959,
* 1970 Erste gesteuerte [[Kernfusion]] mit [[Tokamak]]3 in der [[Sowjetunion]]
* díe erste Landung auf der [[Venus]] mit Venera 7 1970,
* die ersten Raumstation [[Saljut]] (ab 1969) und die permanent bewohnten Weltraumstation [[Mir_(Raumstation) | Mir]] ab 1986^


Diese Erfolge spielten eine wesentliche Rolle im [[Kalten Krieg]].

Ganze Städte mit Wissenschaftlern und Technikern entstanden, wie das Kernforschungszentrum [[Dubna]] und das [[Sternenstädtchen]].
Somit erreichte die Sowjetunion die Größe einer Weltmacht auch auf wissenschaftlich-technischem Gebiet. Die Sowjetischen Wissenschaftler und Techniker hatten - neben der Wirtschafts- und Gesellschaftspolitik -seit 1917 bis 1990 - einen wichtige Anteil daran, daß Armut, Hunger, Pogrome, Elend, niedrige Lebenserwartung, Rückständigkeit, Armutskrankheiten, Analphabetismus, Obdachlosigkeit schnell zum Fremdwort in der UdSSR wurden.

Entgegen verbreiteter Meinung war in der UdSSR und DDR weder die [[Kybernetik]] noch das Verfolgen der Evolutionstheorie verboten.

Nobelpreisträger:
Zahlreichen sowjetischen Wissenschaftlern wurden der [[Nobelpreis]] und andere internationale Preise zuerkannt, wie z.B.
* Physik
** 1962 [[Lev Landau]] "für seine bahnbrechenden Theorien über kondensierte Materie, besonders das flüssige Helium" (Suprafluidität)
** 1964 [[Nicolay G. Basov]] und [[Aleksandr M. Prokhorov]] "für grundlegende Arbeiten auf dem Gebiet der Quantenelektronik, die zur Konstruktion von Oszillatoren und Verstärkern auf der Basis des Maser-Laser-Prinzips führten"
** 1958 [[Pawel Alexsejewitsch Tscherenkow]] , [[Ilja Michailowitsch Frank]] und [[Igor Jewgenjewitsch Tamm]] "für die Entdeckung und Interpretation des [[Tscherenkow-Licht|Tscherenkow-Effekts]]"
** 1978 [[Pyotr Kapitsa]] "für seine grundlegenden Erfindungen und Entdeckungen in der Tieftemperaturphysik"
** 2001 [[Zhores I. Alferov]] (RU) "für die Entwicklung von Halbleiterheterostrukturen für Hochgeschwindigkeits- und Optoelektronik" (zur Zeit der UdSSR entwickelt)
** 2003 [[Alexei A. Abrikosov]] (RU), [[Witali Ginzburg]] (RU) "für bahnbrechende Arbeiten in der Theorie über Supraleiter und Supraflüssigkeiten" (in der Zeit der  UdSSR entwickelt)

*Chemie
** 1956 [[Nikolay N. Semenov]]  "für seine Forschungen über die Mechanismen chemischer Reaktionen"

*Fields-Medaille: (Mathematik)
** [[Serge Novikov]]
** [[Gregori Alexandrovitch Margulis]]
** [[Wladimir Wojedwodski]]
** [[Maxim Kontsewitsch]]
** [[Efim Zelmanov]]
** [[Wladimir Drinfeld]]

Entwicklung heute:
Nachdem 1985 [[Gorbatschow]] Generalsekretär der [[KPdSU]] wurde flossen immer geringere Staatsmittel in die Wissenschaft. Viele, fast fertige Großprojekte und noch mehr Kleinprojekte wurden eingestellt oder eingeschränkt, viele geplante Projekte nicht mehr begonnen:

* die bereits erfolgreich geflogene und gelandete, wiederverwendbar Raumfähre [[Buran]], die sogar unbemannt fliegen konnte, wurde eingemottet
* Ausbau und Modernisierung der Raumstatíon [[Mir_(Raumstation)|MIR]] eingeschränkt, daher mehr Pannen als früher
* Entwicklung und Aufbau einer sowjetischen Nachfolge-Raumstation nach MIR wurde unterlassen
* neue leistungsfähige Teilchenbeschleuniger gestrichen
* Auch in der Kernenergietechnik hielt die Unterfinanzierung und Vernachlässigung Einzug, wie am Tschernobyl-Unglück im April 1986 sichtbar wurde.
* Modernisierung und Wartung der Militärtechnik wurde eingeschränkt, daher einige Pannen (z.B. beim Atom-U-Boot Kursk)

Sehr viele sowjetische Wissenschaftler und Techniker wurde seit 1989 gekündigt oder werden stark unterbezahlt oder verließen seit etwa [[1989]] das Land.

Weblinks:
*http://solarsystem.dlr.de/RPIF/raumfahrt0.shtml



*siehe auch:
[[RGW]], [[Warschauer Pakt]], [[Test-Wissenschaft in der UdSSR]]

*siehe auch:
[[RGW]], [[Warschauer Vertrag]]


UdSSR, Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken oder kurz Sojwetunion, 1917 gegründet von den Räten (Sowjets) und eine der vier Siegermächte des 2. Weltkriegs gegen Hitler-Deutschland, kommunistische Weltmacht und Vormacht innerhalb der Staaten des so genannten RGW, des Warschauer Vertrags und des Ost-Block ?s.

Politik in der UdSSR

  • Literatur zur Deutschland-Politik der UdSSR:
    • Chruschtschow erinnert sich, hrsg. von Strobe Talbott, Rowohlt Verlag, Reinbeck bei Hamburg, 1971
    • Pjotr A. Abrassimow: Westberlin gestern und heute, Staatsverlag der DDR, Berlin 1981
    • Pjotr A. Abrassimow: 300 Meter vom Brandenburger Tor, Erinnerungen eines Botschafters, Quadriger Verlag J. Severin, Berlin 1985, ISBN 3886791343
    • Michail Gorbatschow: Perestroika, Die zweite russische Revolution, Eine Politik für Europa und die Welt, München 1987, ISBN:

Wissenschaft in der UdSSR

Nach der Oktoberrevolution ? 1917 ? in Russland ? und dem Ende des 1. Weltkrieg ?es, mit dem ersten UdSSR-Staatschef Lenin und den Räten (Sowjet ?s) nahm die wissenschaftlich-technische und wirtschaftliche Entwicklung der UdSSR einen enormen Aufschwung, ebenso wie sich Industrialisierung ?, Technisierung ? und Alphabetisierung ? des zuvor vorwiegend bäuerlich geprägten zaristischen Landes in allen seinen Republiken. (Sowjetrepublik ?en)

"Kommunismus gleich Sowjetmacht plus Elektrifizierung", dieser bekannte Ausspruch von Lenin brachte die Ziele der nächsten Jahre zum Ausdruck, die einhergingen mit einem gigantischen Fortschritt in allen Bereichen der sowjetischen Wissenschaften und Technik, deren Leistungen und Ergebnisse am wenigsten noch durch die Elektrifizierung des 230 Millionen-Staates charakterisiert wurden.

Ungeachtet starker Hemmnisse, wie dem Bürgerkrieg ?, den Dürrekatastrophe ?n in den 1920er ? Jahren mit Millionen Opfern, und dem Stalinismus in den 1930er ? Jahren konnte die UdSSR nicht zuletzt aufgrund ihrer wissenschaftlich-technischen Entwicklung innerhalb weniger Jahre wirtschaftlich und militärisch zu einer mit Deutschland ? und den USA vergleichbaren Weltmacht werden. Auch im und nach dem 2. Weltkrieg blieb die Sowjetunion bis zu ihrer Auflösung um 1993 eine mit den USA, Frankreich, England, Deutschland und Japan vergleichbare auch wissenschaftlich-technische Großmacht. Trotz des Verlustes von 20-30 Millionen Menschen im 2.Weltkrieg. Dem Krieg fielen auch viele Wissenschaftler, Ingenieure und Techniker zum Opfer, sowie zigtausende Städte und Dörfer, hunderttausende Maschinen, Fabriken, Werke und Anlagen.

Militärtechnische Meilensteine in der Nachkriegszeit waren das Wettrüsten ? mit den USA, die atomare, chemische, biologische und konventionelle Aufrüstung mit der Atombombe ?, der Wasserstoffbombe ? und den Atom-U-Boot ?en.

Jedoch die eigentlich bekanntesten historischen Nachkriegserfolge der sowjetischen Wissenschaft sind folgende:

  • des ersten Erdsatelliten Sputnik1 am 4.Oktober 1957, er löste den Sputnik-Schock ? aus,
  • der ersten Tiere (Hündin Laika ? 1957 und Affen)
  • und des ersten Menschen, des Kosmonauten Juri Gagarin ? am 12. April 1961,
  • der ersten Frau, Valentina Tereschkowa ? 1963,
  • 1954 Bau und Betrieb des ersten Kernkraftwerk ?s der Welt in Obninsk ? bei Moskau (Leistung 5 Megawatt
  • der erste Vorbeiflug am Mond mit Luna 1 1959
  • Bau und Betrieb des ersten Kernkraftwerkes der Welt (bei Moskau, Leistung 5000 kW)
  • die erste harte und weiche Landung auf dem Mond ? mit der unbemannten Sonde Luna 2 1959
  • die erste unbemannte Rückführung von Mondgestein Luna 16 und Luna 20
  • das erste unbemannte Roboterfahrzeug auf dem Mond (Lunochod 1)
  • der erste Austieg eines Menschen in den Weltraum,
  • die erste Mondumrundung mit Foto von der Mondrückseite ? mit Luna 3 1959,
  • 1970 Erste gesteuerte Kernfusion ? mit Tokamak ?3 in der Sowjetunion
  • díe erste Landung auf der Venus ? mit Venera 7 1970,
  • die ersten Raumstation Saljut ? (ab 1969) und die permanent bewohnten Weltraumstation Mir ? ab 1986^

Diese Erfolge spielten eine wesentliche Rolle im Kalten Krieg.

Ganze Städte mit Wissenschaftlern und Technikern entstanden, wie das Kernforschungszentrum Dubna ? und das Sternenstädtchen ?. Somit erreichte die Sowjetunion die Größe einer Weltmacht auch auf wissenschaftlich-technischem Gebiet. Die Sowjetischen Wissenschaftler und Techniker hatten - neben der Wirtschafts- und Gesellschaftspolitik -seit 1917 bis 1990 - einen wichtige Anteil daran, daß Armut, Hunger, Pogrome, Elend, niedrige Lebenserwartung, Rückständigkeit, Armutskrankheiten, Analphabetismus, Obdachlosigkeit schnell zum Fremdwort in der UdSSR wurden.

Entgegen verbreiteter Meinung war in der UdSSR und DDR weder die Kybernetik ? noch das Verfolgen der Evolutionstheorie verboten.

Nobelpreisträger: Zahlreichen sowjetischen Wissenschaftlern wurden der Nobelpreis ? und andere internationale Preise zuerkannt, wie z.B.

  • Chemie

 Entwicklung heute:
Nachdem 1985 Gorbatschow ? Generalsekretär der KPdSU wurde flossen immer geringere Staatsmittel in die Wissenschaft. Viele, fast fertige Großprojekte und noch mehr Kleinprojekte wurden eingestellt oder eingeschränkt, viele geplante Projekte nicht mehr begonnen:

  • die bereits erfolgreich geflogene und gelandete, wiederverwendbar Raumfähre Buran ?, die sogar unbemannt fliegen konnte, wurde eingemottet
  • Ausbau und Modernisierung der Raumstatíon MIR ? eingeschränkt, daher mehr Pannen als früher
  • Entwicklung und Aufbau einer sowjetischen Nachfolge-Raumstation nach MIR wurde unterlassen
  • neue leistungsfähige Teilchenbeschleuniger gestrichen
  • Auch in der Kernenergietechnik hielt die Unterfinanzierung und Vernachlässigung Einzug, wie am Tschernobyl-Unglück im April 1986 sichtbar wurde.
  • Modernisierung und Wartung der Militärtechnik wurde eingeschränkt, daher einige Pannen (z.B. beim Atom-U-Boot Kursk)

Sehr viele sowjetische Wissenschaftler und Techniker wurde seit 1989 gekündigt oder werden stark unterbezahlt oder verließen seit etwa 1989 das Land.

Weblinks:

  • siehe auch:
RGW, Warschauer Pakt, Test-Wissenschaft in der UdSSR ?





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