Friedensfahrt

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Die Friedensfahrt galt vor der Wende als die &#8222;Tour de France des Ostens&#8220; und war dort ähnlich populär wie die [[Frankreich]]-Rundfahrt in Westeuropa. Allerdings war das Profil der Dreiländer-Rundfahrt nie so selektiv wie sein französisches Pendant.<br>
Die Friedensfahrt wurde weitgehend von den [[Staatsamateur]]en der osteuropäischen Länder dominiert, da die ebenfalls teilnehmenden westeuropäischen Nationalmannschaften nur mit Nachwuchsfahrern, die keinen Profistatus hatten, starten konnten. <br>
Einen entscheidenden Einschnitt für die Rundfahrt stellte das Jahr [[1989]] dar. Der Amateurstatus verlor innerhalb kürzester Zeit seine Bedeutung und wurde schließlich ganz abgeschafft. Die Friedensfahrt geriet in die Krise. Mitte der 1990er Jahre wurde sie zu einem Profi-Rennen umgestaltet und hatte sich inzwischen im Kalender des Radsportweltverbands [[UCI]] als Rennen der mittleren Kategorie 2.2 etabliert. Sie führte weiterhin durch die klassischen Teilnehmerländer ([[Polen]], [[Tschechien]] bzw. [[Slowakei]] und [[Deutschland]]), berührt die Hauptstädte jedoch nur noch selten. Die letzte [[Friedensfahrt]] fand 2006 statt.

Die Friedensfahrt galt vor der Wende als die &#8222;Tour de France des Ostens&#8220; und war dort ähnlich populär wie die [[Frankreich]]-Rundfahrt in Westeuropa. Das Profil der Dreiländer-Rundfahrt sehr selektiv wie sein französisches Pendant.<br> Im Mai im Riesengebirge , in der Tatra oder im Erzgebirge kam es regelmässig zu Schneestürmen.. Die Strassen bestanden meistens aus hartem Kopfsteinpflaster. Legendäre Schlüsselstellen der Friedensfahrt war die Steile Wand in Meraane so wie die Ski Sprung Schanze von Haratov.
Die Friedensfahrt wurde weitgehend von den [[Staatsamateur]]en der osteuropäischen Länder dominiert. Die  ebenfalls teilnehmenden westeuropäischen Nationalmannschaften , schickten Ihre besten Nationalfahrer. Es war ein harter Kampf zweier systeeme auf der Welt.
Einen entscheidenden Einschnitt für die Rundfahrt stellte das Jahr [[1989]] dar. Der Amateurstatus verlor innerhalb kürzester Zeit seine Bedeutung und wurde schließlich ganz abgeschafft. Die Friedensfahrt geriet in die Krise. Mitte der 1990er Jahre wurde sie zu einem Profi-Rennen umgestaltet und hatte sich inzwischen im Kalender des Radsportweltverbands [[UCI]] als Rennen der mittleren Kategorie 2.2 etabliert. Sie führte weiterhin durch die klassischen Teilnehmerländer ([[Polen]], [[Tschechien]] bzw. [[Slowakei]] und [[Deutschland]]), berührt die Hauptstädte jedoch nur noch selten. Die letzte [[Friedensfahrt]] fand 2006 statt. Zur Bewahrung und Erinnerung der Zeitgeschichte , bauten 2006 die Eheleute Schäfer das weltweit einzige Friedensfahrt-Museum in Kleinmühlingen / Magdeburg

Absatz 67Absatz 67

*htutp://www.cycling4fans.de/index.php?id=301 - Geschichte der Friedensfahrt

*http://www.cycling4fans.de/index.php?id=301 - Geschichte der Friedensfahrt

Absatz 70Absatz 70

*http://www.fred-moellendorf.de/ - Die Geschichte der Friedensfahrt

*http://www.fred-moellendorf.de/ - Die Geschichte der Friedensfahrt

*https://www.friedensfahrt-museum.de/ - Weltweit einzige Friedensfahrt-Museum


Die Internationale Friedensfahrt („Course de la Paix“) war ein Radrennen ? in Mitteleuropa ? und war bis zum politischen Umbruch in den ehemaligen Ostblock ?staaten 1989 das international bedeutendste Amateur-Radrennen.

Die Friedensfahrt wurde 1948 erstmals ausgetragen und fand zunächst zwischen Warschau ? und Prag ? statt. Ab 1952 wurde das Rennen auch nach Ostberlin ? geführt und verband danach in wechselnder Streckenführung jeweils im Mai die Hauptstädte der drei teilnehmenden Staaten Polen, Tschechoslowakei ? und DDR.
Die Friedensfahrt galt vor der Wende als die „Tour de France des Ostens“ und war dort ähnlich populär wie die Frankreich-Rundfahrt in Westeuropa. Allerdings war das Profil der Dreiländer-Rundfahrt nie so selektiv wie sein französisches Pendant.
Die Friedensfahrt wurde weitgehend von den Staatsamateur ?en der osteuropäischen Länder dominiert, da die ebenfalls teilnehmenden westeuropäischen Nationalmannschaften nur mit Nachwuchsfahrern, die keinen Profistatus hatten, starten konnten.
Einen entscheidenden Einschnitt für die Rundfahrt stellte das Jahr 1989 dar. Der Amateurstatus verlor innerhalb kürzester Zeit seine Bedeutung und wurde schließlich ganz abgeschafft. Die Friedensfahrt geriet in die Krise. Mitte der 1990er Jahre wurde sie zu einem Profi-Rennen umgestaltet und hatte sich inzwischen im Kalender des Radsportweltverbands UCI ? als Rennen der mittleren Kategorie 2.2 etabliert. Sie führte weiterhin durch die klassischen Teilnehmerländer (Polen, Tschechien ? bzw. Slowakei ? und Deutschland ?), berührt die Hauptstädte jedoch nur noch selten. Die letzte Friedensfahrt fand 2006 statt.

Der erfolgreichste Teilnehmer ist Steffen Wesemann ?, der die Friedensfahrt zwischen 1992 und 2003 fünf Mal gewinnen konnte. Je vier Erfolge errungen haben Uwe Ampler ? (dreimal für die DDR, einmal für das polnische Team "Mroz") und der Pole Ryszard Szurkowski. Der zweimalige Gewinner Gustav-Adolf Schur, genannt „Täve“, wurde nach 1989 mit großem Abstand zum populärsten Sportler der DDR gewählt.

==Siegerliste Friedensfahrt==

  • 1948 Warschau - Prag: August Prosinek (Jug)
  • 1948 Prag - Warschau: Alexander Zoric (Jug)
  • 1949 Prag - Warschau: Jan Vesely (CSR)
  • 1950 Warschau - Prag: Willi Emborg (Dän)
  • 1951 Prag - Warschau: Kay Allan Olsen (Dän)
  • 1952 Warschau - Berlin - Prag: Ian Steel (GB)
  • 1953 Bratislava - Berlin - Warschau: Christian Pedersen (Dän)
  • 1954 Warschau - Berlin - Prag: Eluf Dalgaard (Dän)
  • 1955 Prag - Berlin - Warschau: Gustav-Adolf Schur (DDR)
  • 1956 Warschau - Berlin - Prag: Stanislaw Krolak (Pol)
  • 1957 Prag - Berlin - Warschau: Nentscho Christow (Bul)
  • 1958 Warschau - Berlin - Prag: Piet Damen (NL)
  • 1959 Berlin - Prag - Warschau: Gustav-Adolf Schur (DDR)
  • 1960 Prag - Warschau - Berlin: Erich Hagen (DDR)
  • 1961 Warschau - Berlin - Prag: Juri Melichow (UdSSR)
  • 1962 Berlin - Prag - Warschau: Gainan Saidchushin (UdSSR)
  • 1963 Prag - Warschau - Berlin: Klaus Ampler (DDR)
  • 1964 Warschau - Berlin - Prag: Jan Smolik (CSSR)
  • 1965 Berlin - Prag - Warschau: Gennadi Lebedjew (UdSSR)
  • 1966 Prag - Warschau - Berlin: Bernard Guyot (Fra)
  • 1967 Warschau - Berlin - Prag: Marcel Maes (Bel)
  • 1968 Berlin - Prag - Warschau: Axel Peschel (DDR)
  • 1969 Warschau - Berlin: Jean-Pierre Danguillaume (Fra)
  • 1970 Prag - Warschau - Berlin: Ryszard Szurkowski (Pol)
  • 1971 Warschau - Berlin - Prag: Ryszard Szurkowski (Pol)
  • 1972 Berlin - Prag - Warschau: Vlastimil Moravec (CSSR)
  • 1973 Prag - Warschau - Berlin: Ryszard Szurkowski (Pol)
  • 1974 Warschau - Berlin - Prag: Stanislaw Szozda (Pol)
  • 1975 Berlin - Prag - Warschau: Ryszard Szurkowski (Pol)
  • 1976 Prag - Warschau - Berlin: Hans-Joachim Hartnick (DDR)
  • 1977 Warschau - Berlin - Prag: Aavo Pikkuus (UdSSR)
  • 1978 Berlin - Prag - Warschau: Alexander Awerin (UdSSR)
  • 1979 Prag - Warschau - Berlin: Sergej Suchorutschenkow (UdSSR)
  • 1980 Warschau - Berlin - Prag: Juri Barinow (UdSSR)
  • 1981 Berlin - Prag - Warschau: Shakhid Zagretdinow (UdSSR)
  • 1982 Prag - Warschau - Berlin: Olaf Ludwig (DDR)
  • 1983 Warschau - Berlin - Prag: Falk Boden (DDR)
  • 1984 Berlin - Prag - Warschau: Sergej Suchorutschenkow (UdSSR)
  • 1985 Prag - Moskau - Warschau - Berlin: Lech Piasecki (Pol)
  • 1986 Kiew - Warschau - Berlin - Prag: Olaf Ludwig (DDR)
  • 1987 Berlin - Prag - Warschau: Uwe Ampler (DDR)
  • 1988 Bratislava - Katowice - Berlin: Uwe Ampler (DDR)
  • 1989 Warschau - Berlin - Prag: Uwe Ampler (DDR)
  • 1990 Berlin - Slusovice - Bielsko Biala: Jan Svorada (CSSR)
  • 1991 Prag - Warschau: Viktor Rjaksinski (GUS)
  • 1992 Berlin - Karpacz - Mlada Boleslav: Steffen Wesemann (D)
  • 1993 Tabor - Novy Bor: Jaroslav Bilek (Tch)
  • 1994 Tabor - Trutnov: Jens Voigt (D)
  • 1995 Ceske Budejovice - Oberwiesenthal - Brno: Pavel Padrnos (Tch)
  • 1996 Brno - Zywiec - Leipzig: Steffen Wesemann (D)
  • 1997 Potsdam - Zywiec - Brno: Steffen Wesemann (D)
  • 1998 Poznan - Karlovy Vary - Erfurt: Uwe Ampler (D)
  • 1999 Znojmo - Polkovice - Magdeburg: Steffen Wesemann (D)
  • 2000 Hannover - Kudowa Zdroj - Prag: Piotr Wadecki (Pol)
  • 2001 Lodz - Plzen - Potsdam: Jakob Piil (Dän)
  • 2002 Ceske Budejovice - Chemnitz - Warschau: Ondrej Sosenka (Tch)
  • 2003 Olomouc - Walbrzych - Erfurt: Steffen Wesemann (D)
  • 2004 Brüssel - Wroclaw - Prag: Michele Scarponi (I)

==Weblinks:==






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